| Heimliche Gefahr - Hepatitis B ist hundertmal ansteckender als Aids |
![]() Foto: djd/Hepatitis B
Auch bei Tattoo oder Piercing ist Vorsicht gebotenMehr als zwei Milliarden Menschen, eine von drei Personen weltweit, sind mit Hepatitis B infiziert. 300-400 Millionen Menschen sind chronisch erkrankt. Und es muss nicht unbedingt der Geschlechtsverkehr sein, mittels dessen sich das Virus seinen Weg bahnt: Auch die gemeinsame Benutzung von Rasierklingen, von Zahnbürsten, Ohrringen oder Body-Piercings sind mögliche Übertragungswege - ebenso wie das Stechen eines Tattoos mit einer unsterilen Nadel. Wird die Infektion nicht rechtzeitig erkannt und richtig behandelt, kann die Erkrankung chronisch werden und zu einer Zersetzung des Lebergewebes, zur so genannten Leberzirrhose führen. Darüber hinaus ist diese Form der Infektion für 80 Prozent aller Fälle von Leberkrebs verantwortlich. ![]() Foto: djd/Hepatitis B
Aufklärung tut NotUm das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Gefährlichkeit von Hepatitis B zu wecken, wurde anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages im Oktober dieses Jahres eine Internetseite (www.HepB.de) ins Netz gestellt, die eine Fülle von Hintergrundfakten zum Thema liefert. Empfehlenswert sind auch die Seiten www.leberhilfe.org und www.kompetenznetz-hepatitis.de. Denn Schutz ist möglich: Zur Vorbeugung von Hepatitis B gibt es einen Impfstoff, der - bei dreimaliger Verabreichung - einen vollständigen Impfschutz gewährleistet.
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