Italien: Kreuzfahrtschiff läuft auf Grund - 70 Passagiere werden vermisst
14. Januar 2012
Administrator
Archivbild der Costa Concordia aus dem Jahr 2009 Am Freitagabend gegen 21:30 Uhr havarierte vor der Insel Giglio an der Küste der Toskana das Kreuzschiff Costa Concordia. An Bord waren 3.200 Passagiere und 1.023 Besatzungsmitglieder. Auf dem 290 Meter langen Schiff kam es zu einem Stromausfall, danach kam es vom Kurs ab. Augenzeugen sprechen davon, dass ein Felsen gerammt wurde. Auf der linken Seite hat sich das Schiff einen etwa 70 Meter langen Riss zugezogen. Nachdem Wasser eingedrungen war legte sich das Schiff zur Seite. Gemeldet werden mehrere Tote, 70 Personen sind vermisst, 30 verletzt. 500 Deutsche und 1000 Italiener sollen zum Unglückzeitpunkt nahe des Hafens der Insel Giglio an Bord gewesen sein. Über deutsche Opfer ist derzeit nichts bekannt. Nach dem Unglück sagte eine Frau, es sei wie auf der Titanic gewesen. Es soll Kämpfe um die Schwimmwesten gegeben haben, Personen seien panisch ins Wasser gesprungen. Die Taufe des Schiffes fand am 7. Juli 2006 im römischen Hafen Civitavecchia statt. Von diesem Hafen war der Kreuzfahrer am Freitag aufgebrochen. Seit Samstagmorgen läuft eine große Rettungsaktion, an der auch Hubschrauber beteiligt sind. Notfallnummern für Angehörige: Krisen-Hotline des Auswärtigen Amtes: 030-18170; Bereitschaftsdienst des Generalkonsulates in Mailand: 0039-335-6255622; Bereitschaftsdienst der Deutschen Botschaft Rom: 0039-335-7904170. Costa Crociere SpA Piazza Piccapietra 48, 16121 Genoa GE, Italy. Tel:+39 010 548 3751 E-mail:
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